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Basisinformationen

Warum ist Materialeffizienz wichtig?

Die Materialkosten stellen den größten Kostenblock dar und  bieten ein großes Einsparpotenzial. Durch einen intelligenten Umgang mit Materialien kann man demea-Flyer-Deckblatt-Programm VerMat-100224vermeintlich hohe Lohnkosten relativieren. Um die internationale Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen, sind die Einsparungen bei den Materialkosten ein guter Ansatzpunkt. Während die Arbeitsproduktivität seit 1960 um den Faktor 3,5 gesteigert werden konnte, blieb die Entwicklung der Materialproduktivität weit zurück (Faktor 2). Studien haben gezeigt, dass eine 20–30%ige Steigerung der Materialeffizienz bis zum Jahre 2016 realisierbar erscheint.


Grafik1

Mit der Senkung der Materialkosten geht fast immer auch eine Senkung weiterer Kosten einher, wie etwa Energie- und Entsorgungskosten. Die möglichen Einsparungen sind somit oft weitaus größer als zunächst angenommen.

Eine von der demea durchgeführte Verifizierung von 451 Potenzialanalysen zeigt, dass das durchschnittliche Materialeinsparpotential bei 200.000 € pro Jahr und Unternehmen liegt. Bezogen auf den Umsatz der Unternehmen belaufen sich die Einsparmöglichkeiten auf durchschnittlich 2,4 %-Punkte.

Warum fördert das Bundesministerium Aktivitäten im Bereich Materialeffizienz?
In Deutschland werden jährlich Materialien im Wert von 500 Mrd. € verarbeitet. Die Steigerung der Materialeffizienz um 20% hätte mit einem Einsparpotential von 100 Mrd. € jährlich eine enorme betriebs- und volkswirtschaftliche Relevanz. Aus diesem Grund fördert die Bundesregierung die Erhöhung der Materialeffizienz in Unternehmen des produzierenden Gewerbes. Die gesamtwirtschaftlichen Wirkungen der Kostensenkung beim Materialeinsatz sind vielfältig. Gewinne, Steuern, Produktivität, Einkommen der Haushalte, Einkommen des Staates, Nachfrage und Beschäftigung beeinflussen sich gegenseitig. Obwohl eine Quantifizierung der einzelnen Effekte schwierig ist, zeigen volkswirtschaftliche Modellberechnungen, dass durch die Steigerung der Materialeffizienz die Beschäftigung zunimmt und eine Verbesserung des Finanzierungssaldos des Staates erzielt wird.

Wie kann die Materialeffizienz erhöht werden?

Um die Materialeffizienz zu steigern, gibt es drei wesentliche Ansatzpunkte: 

  • Produktkonstruktion und -dimensionierung
    (Materialauswahl, Geometrie, Verschnittoptimierung, …)
  • Produktionsprozess
    (Bearbeitungsverfahren, Prozessparameter, Verbrauchsstoffe, Reinigungs- und Aufbereitungsverfahren, Hilfsstoffe, Verwertung von Produktionsabfällen, ...)
  • Umfeld der Produktion
    (Transportprozesse, Lagerhaltung, Verpackungsmaterial, …)

Zu den Materialkosten zählen auch alle Hilfs- und Betriebsstoffe!

Wie die Steigerung der Materialeffizienz in der betrieblichen Umsetzung aussehen kann, zeigen die Praxisbeispiele aus unserer Good-Practice Datenbank und die Gewinner des Deutschen Materialeffizienzpreises.

Impulsprogramm Materialeffizienz

Mit dem Impulsprogramm Material- effizienz gibt die Bundesregierung Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes Anreize, die eigene Materialeffizienz zu steigern.
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VerMat

VerMat ist das Programm für die Beratung von kleinen und mittleren Unternehmen zur Verbesserung der Materialeffizienz.

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Zeitlich befristet geöffnet für Unternehmen bis 1000 Mitarbeiter! Mehr...

NeMat

NeMat ist das Programm zur Bildung von Netzwerken zur Verbesserung der Materialeffizienz. Die Netzwerke können regional, an einer Branche oder entlang einer Wertschöpfungs- kette orientiert sein.

Mehr...           neue Richtlinie ab 2009

Materialeffizienz-Preis

Mit dem Deutschen Materialeffizienz- Preis werden vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) beispielhafte Lösungen zur Steigerung der Materialeffizienz ausgezeichnet.

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Richtlinie zur Ausschreibung 2010